Neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz

übergeben

Innenminister Heribert Rech: „Die Menschen im Land können

sich auch künftig auf den Katastrophenschutz verlassen“

 


Innenminister Rech bei der Fahrzeugübergabe

23.07.2010 Die Landesregierung wird in diesem Jahr 210 neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz beschaffen. Innenminister Heribert Rech hat am Freitag, 23. Juli 2010, in Stuttgart 44 der hochmodernen Einsatzwagen offiziell an die im Katastrophenschutz des Landes mitwirkenden Hilfsorganisationen übergeben. Gleichzeitig überbrachte er die Grüße von Ministerpräsident Stefan Mappus und der gesamten Landesregierung.

„Mit den neuen Fahrzeugen wird der Katastrophenschutz in Baden-Württemberg noch schlagkräftiger. Damit kommt das Modernisierungsprogramm einen Riesenschritt voran. Die Menschen können sich auch in Zukunft darauf verlassen, im Notfall professionelle Hilfe zu bekommen“, sagte Rech.

Ermöglicht worden seien die massiven Investitionen durch das Zukunftsinvestitionsprogramm. Der Bund habe dem Land 15 Millionen Euro für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt, die vom Land um weitere fünf Millionen Euro aufgestockt worden seien. Mit den bereits für das Jahr 2010 vorgesehenen Haushaltsmitteln stünden für die dringend notwendige Modernisierung der Katastrophenschutzausstattung damit 22 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Land beschaffe in diesem Jahr 83 Gerätewagen mit umfangreicher Sanitätsausrüstung an Bord, 74 Krankenwagen für den Verletztentransport, 38 Mannschaftstransportwagen, vier Fahrzeuge für mobile Auskunftsstellen und elf Fahrzeuge für den Transport von Hochwasserbooten.

„Bedingt durch den Klimawandel steigt das Risiko von Naturkatastrophen, und die Sicherheitslage bleibt mit Blick auf den internationalen Terrorismus angespannt. Bei der Katastrophenvorsorge darf deshalb nicht gespart werden. Mit den neuen Fahrzeugen sind wir gut gerüstet“, betonte Rech.

Neue Fahrzeuge seien unter anderem bereits an den Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe, den Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, die Bergwacht Schwarzwald und an den Bundesverband Rettungshunde gegangen.

Stellvertretend für die Hilfsorganisationen dankte der Präsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, Staatssekretär a.D. Dr. Lorenz Menz, der Landesregierung für das Engagement, mit dem Baden-Württemberg den Katastrophenschutz durch ein beispielloses Beschaffungsprogramm technisch auf den neuesten Stand bringe.

„Die beste Ausstattung und die modernsten Fahrzeuge sind nutzlos, wenn es nicht die vielen engagierten und hochmotivierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Hilfsorganisationen gäbe, die sich so uneigennützig in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ihnen gilt mein besonderer Dank“, sagte Rech und erinnerte an den beispielhaften Einsatzwillen der vielen Freiwilligen im Katastrophenschutz. Die neue Ausrüstung sei auch Anerkennung für diesen wertvollen Dienst.

Bilder Ortsverein Calw e.V.

Quelle Text: Innenministerium Baden-Württemberg