Aktuelle Pressemitteilungen Foto: A. Zelck / DRKS
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Foto: DRK OV Calw / Uwe Blaich

Impfaktion stabilisiert Einsatzfähigkeit

 

DRK-Ortsverein Calw mobilisiert Rettungskräfte und Helfer/Überwiegend Booster

Von Steffi Stocker

Calw. Der Ortsverein Calw des Deutschen Roten Kreuzes DRK organisierte jüngst eine Impfaktion, um die Einsatzfähigkeit von Rettungskräften und Helfern zu stabilisieren. In Kooperation mit dem Arzt Hans Contractor konnten 45 Impfungen verabreicht werden.

„Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen sowie zunehmendem Andrang bei öffentlichen Impfangeboten haben wir uns zu einer eigenen Aktion für unsere Aktiven, den hauptberuflichen Rettungsdienst, den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr und dem THW entschlossen“, erläuterte DRK-Ortsvereinsvorsitzender Uwe Blaich.

Es ziehe eine Planungssicherheit für Einsätze nach sich und nehme den Angesprochenen die Unsicherheit, eine Impfung zu erhalten, so Blaich zur Motivation. Mit dem Calwer Urologen Contractor, Chef von Ehefrau Carmen Blaich gewann das DRK zudem einen fachlichen Kooperationspartner für das Angebot, das am Freitagabend durchgeführt wurde.

Insgesamt 45 Personen nahmen die Möglichkeit wahr, allen voran der DRK-Ortsvorsitzender, der damit die Bedeutung und Verantwortung der Hilfsorganisation für die Gesellschaft unterstrich. Seinem Vorbild für die Auffrischimpfung, das so genannte Boostern folgten bei der Aktion 35 Mitstreiter. Darüber hinaus verabreichte Contractor fünf Zweitimpfungen und vier Erstimpfungen, darunter drei Personen unter 18 Jahren.

„Neben dem erzielten Schutz für unsere Mitstreiter hoffen wir, damit auch ein deutliches Signal für Ungeimpfte zu setzen, zumal es ein erheblicher Beitrag für die Gesundheitsvorsorge unserer Gesellschaft ist“, warb Blaich um Nachahmer. Schließlich seien die Rettungskräfte aus allen Organisationen für alle Menschen da und erhoffen sich ein Stück Verantwortung auch von deren Seite wenn sie, gleich aus welchem Grund, Hilfe einer Rettungsorganisation benötigen. „Eine Impfung ist immer auch eine Wertschätzung für unsere Einsatzbereitschaft“, appelliert der DRK-Vorsitzende an alle Menschen.

 

Bild DRK-Ortsverein Calw

BU-   Mit einer Impfaktion stabilisierte der DRK-Ortsverband Calw die Einsatzfähigkeit von Rettungskräften und Helfern. Allen voran Vorsitzender Uwe Blaich ließ sich von Hans Contractor „boostern“. Stehend v. links Britta Sauer, Carmen Blaich und Bernd Ruttloff.  

Foto: DRK OV Calw / Uwe Blaich

Fördermitglieder stärken DRK in schwerer Zeit

 

Anzahl um 120 gesteigert/Ortsverein resümiert zwei Jahre/Aktive Neumitglieder gewonnen

Calw. Das Deutsche Rote Kreuz DRK zählt in der Gesellschaft zu einem Selbstverständnis im täglichen Leben. Nicht nur im DRK-Ortsverein Calw hat sich indes der gewohnte Ablauf und sachliche Arbeit im vergangenen Jahr durch Corona auf den Kopf gestellt.

„Eine Pandemie hat sich verbreitet, von der man seither nur bei Ausbildungen gehört hat und nie daran gedacht hätte, dass diese uns einmal heimsuchen würde“, brachte Vorsitzender Uwe Blaich auf den Punkt, was viele umtrieb. Krisenstab des Kreisverbandes, ausgesprochene Alarmvorwarnung und Online-Meetings bestimmten fortan die Abstimmungen des DRK.

Auch wenn der Ortsverein die aktuelle Lage unter strengem Hygienekonzept nutzte, um in einer Hauptversammlung die zurückliegenden zwei Jahre zu resümieren, rechne er in diesem Jahr nicht mit einem Ende der Pandemie.

Zahlreiche Aktivitäten und Angebote wie beispielsweise Seniorengymnastik, aber auch die Installation der „Helfer vor Ort“ (HvO) wurden auf Eis gelegt führte Blaich aus. Prämisse war, einen Beitrag zur Eindämmung der Verbreitung des Virus zu leisten und die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen unterstrich der Vorsitzende, zumal es gleichzeitig galt, die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten.  „Mittlerweile haben die meisten HvO´ler die normale Tätigkeit wieder übernommen. In diesem Bereich haben wir zwölf Helfer vor Ort, die in ihrer Freizeit meist zusätzlich zu ihrer hauptamtlichen Tätigkeit im Rettungsdienst diese wichtige Aufgabe wieder übernehmen“, erläuterte er. Gerade bei den Angeboten des DRK  bleibe ein enger Kontakt mit allen Beteiligten nicht aus. Deshalb sei es wichtig, sich so gut wie möglich zu schützen. „Nur durch eine flächendeckende Impfung aller Teilnehmer können wir wieder unsere Aktivitäten wie vor Corona aufnehmen“, bekräftigte Blaich.

Umso mehr freute er sich über die stabile Zahl von 116 Aktiven Mitgliedern und einem Zuwachs von 120 neuen auf jetzt 3327 Fördermitglieder. „An dieser Stelle auch ein ganz besonderer Dank an unsere Fördermitglieder, die in dieser schweren Zeit uns, trotz allem, finanziell unterstützen“, sagte der Vorsitzende.

„Gerade in dieser Zeit war es wichtig, so viel Blut wie nur möglich für noch geplante Operationen oder erkrankte Menschen zu gewinnen“, erinnerte Bereitschaftsleiterin Carmen Blaich an den Blutspende-Marathon zu Beginn der Pandemie in Althengstett, bei dem mehr als 630 Konserven erzielt wurden. „Gerne würden wir diese Vorgehensweise mit der Anmeldung beibehalten“, zog sie ein positives Fazit zur Voranmeldung über das Onlineportal und einhergehender Vermeidung von Warteschlangen, die sich auch bei Blutspende-Aktionen bis heute bewähren.

Durch die Pandemie deutlich reduziert wurden indes die Sanitätsdienste vorwiegend bei Veranstaltungen, die 2019 noch mit 1210 Stunden zu Buche schlugen. Gleichwohl wurde die DRK-Bereitschaft auch im vergangenen Jahr zur Unterstützung bei Brandeinsätzen angefordert. „In diesem Zusammenhang gilt mein Dank den Arbeitgebern für die Freistellung unserer Helfer, herrscht doch erhöhte Alarmbereitschaft“, hob Blaich hervor. Für die Teststation auf dem Wimberg leistete die Bereitschaft vorrangig logistische Beiträge.

Uneingeschränkt konnte die Leerung der Altkleider-Container durchgeführt werden, während auf Straßensammlungen verzichtet wurde. In beiden Jahren zusammen wurden 106,6 Tonnen der Weiterverwertung zugeführt.   

Virtuell agierte während der Pandemie auch das Jugendrotkreuz JRK wie JRK-Leiterin Jana Läpple berichtete, während die Kurse der Sozialarbeit, allen voran Seniorengymnastik und aktivierende Hausbesuch seit rund 18 Monaten untersagt sind. „Wir hoffen, dass die Pandemie bald überstanden ist“, sagte Helmut Blaich, der im Rahmen seines Rechenschaftsberichts aber auch von vier Interessenten für Kursleitungen oder Hausbesuche berichten konnte. Im Kassenbericht machte sich die Pandemie ebenfalls bemerkbar. „Nachdem uns die Einnahmen wegbrachen, gilt der Dank dem Land Baden-Württemberg, das uns mit Corona-Hilfen für den Ortsverein half“, resümierte Schatzmeister Achim Hammann.

„Dieses Ereignis war für uns so nicht vorstellbar, doch wir haben dem Landkreis gezeigt, was wir können und das Bewusstsein für das DRK in der Bevölkerung gestärkt“, schlussfolgerte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Holger Maisenbacher. Deshalb dankte er allen Führungskräften und Helfern für die Unterstützung in dieser außergewöhnlichen Zeit.

„Es geht nur gemeinsam und die Pandemie hat uns allen viel abverlangt“, konstatierte Calws Stadtbrandmeister Dirk Patzelt in seinem Grußwort, zumal der überwiegende Teil der Hilfsorganisationen ehrenamtlich geleistet werde. „Wenn das DRK da ist, fühlen wir uns sicher und wissen Betroffene in guten Händen“, zog er sein Fazit zu Brandeinsätzen, die gemeinsam absolviert wurden. Nicht nur er, auch der Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerks THW, Marc Stahl würdigte die gute Zusammenarbeit mit dem DRK, die schon beim Tag der helfenden Hände deutlich werde und weitere Pläne zur Vorsorge in der Bevölkerung vorbereite. „Wir sind auf einem richtig guten Weg“, untermauerte er.

„Wir freuen uns für die Unterstützung von zwei Mitgliedern für die Bereitschaft Calw und vier Mitgliedern in der Sozialarbeit“, leitete DRK-Vorsitzender Blaich die Aufnahme von Mathias Grolig, Maximilian Mast (beide Bereitschaft), Bärbel Jerke, Diana Mai, Karin Scheurer und Oksana Ziegerer (alle Sozialarbeit) im Ortsverein ein. Bei den Wahlen wurden die Amtsinhaber bestätigt.

 

Bilder:

Unter strengen Hygienebestimmungen hielt der DRK-Ortsverein Calw seine Hauptversammlung in der Fahrzeughalle ab. 

Vereine punkten bei Blutspendemeisterschaft

Die Kameraden der Feuerwehr Calw konnten bei der Blutspendemeisterschaft punkten. Foto: Weißenmaier Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Vampir wäre wohl vor Neid erblasst, wenn er die Schlange mit Blutspendern vor dem Kursaal in Hirsau erblickt hätte, die sich bei der ersten Calwer Blutspendemeisterschaft gebildet hatte. Allesamt Bürger, die dafür bereitwillig die lebensrettende Flüssigkeit spenden wollten.

Calw-Hirsau. Weil Not bekanntlich erfinderisch macht, hatte die Bereitschaftsleiterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die zündende Idee: "Uns war klar, dass wir was machen müssen. Deshalb hatten wir die Idee, eine Meisterschaft auszurufen", erklärte Carmen Blaich. Dass sie mit der Wettbewerbsidee einen derartigen Erfolg erzielen, hätte sich wohl kaum einer der 13 Helfer erträumen lassen, die gerade dabei waren, nochmal jede Menge Essensnachschub für die Spender zu organisieren. Sogar das Jugendrotkreuz musste helfen, um den Ansturm mit mehr als 176 Spendern zu bewältigen – was mehr als doppelt so viele Spender wie im vergangenen Jahr waren.

Zum Bericht im Schwarzwälder Bote

Jahreshauptversammlung DRK-Ortsverein Calw e.V.

Calw. Nachdem das ereignisreiche Jahr des 20-jährigen Bestehens erfolgreich »abgearbeitet« wurde, nimmt der DRK Ortsverband Calw Kurs auf ein etwas ruhigeres Geschäftsjahr. Dabei kann der rund 100 Aktive und 3371 Fördermitglieder zählende Ortsverein in den nächsten Jahren auf Kontinuität in seiner Führung bauen. Bei den vom Stammheimer Ortsvorsteher Patrick Sekinger geleiteten Wahlen erhielten der erste Vorsitzende Uwe Blaich, Schatzmeister Achim Hammann, Jugendleiterin Jana Läpple sowie die Kassenprüfer Andreas Buchholz und Adolf Saboynik ein einstimmiges Votum.In Ihrem Amt bestätigt, wurden die Bereitschaftsleiterin Carmen Blaich und der Bereitschaftsleiter Bernd Ruttloff.

Pressebericht

Jahresberichte Vorstand

Jahresbericht Bereitschaftsleitung

Viele helfende Hände im Einsatz

Es gibt einen Tag im Jahr, bei dem Gaffen ausdrücklich erwünscht ist, wenn sich die Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Calw ans Werk machen: der Tag der helfenden Hände. 2015 ins Leben gerufen, findet dieser Tag alle zwei Jahre im Wechsel mit der Gewerbeschau Kimmich Open statt.

Bei der dritten Auflage waren neben dem DRK-Ortsverein Calw als Hausherr, der DRK Rettungshundestaffel, der Freiwilligen Feuerwehr und dem THW-Ortsverband Calw nun auch Bergwacht, DLRG sowie die Abteilung Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Calw vertreten.

Mitmach-Aktionen

Die Veranstaltung erfreut sich also nicht nur bei den Besuchern, die trotz wechselhaften Aprilwetters zahlreich ins DRK-Zentrum kamen, wachsender Beliebtheit.

Pressebericht